Friedensgedicht

Passend zum Weltfriedenstag hat Frank gestern ein Gedicht geschrieben, das er hier rezitiert:

Weltfriedenstag

Der erste Akt ist Chaos und Schmerz
gefolgt von Hass und Liebesmüh
dann bricht mein Mut und dann mein Herz
doch für den Frieden ist’s noch zu früh.

Die Lösung scheint ein Schild zu sein
und Angriff und auch Streit
Gefühle lass ich nicht mehr rein
Für Frieden hab ich keine Zeit

Dann fängt die wilde Suche an
nach Arbeit und nach Frau
im Job steh ich dann meinen Mann
den Frieden gibt’s für lau.

Doch mit den Kindern wächst der Drang
auch diese zu umsorgen
langsam wird es mir nun bang
bleibt der Frieden auch bis morgen?

Das Spielen um die große Macht
das die Eliten treiben
bringt mich nun um so manche Nacht
wird uns der Frieden bleiben?

Ich weiß, dass nicht das Reden hilft
nicht Zetern noch Geschrei
nur entschlossen Handeln bringt
den Frieden uns herbei.

Drum lasst uns bei den Händen nehm
gemeinsam schaffen wir
die Welt die uns im Geiste schwebt
voll Liebe ohne Gier

Wo jeder gleiche Chancen hat
und Sicherheit genug
wo Medien nur noch ehrlich sind
verhindern Lug und Trug.

Wo Geld nur was zum Tauschen ist
und Wohnung keine Not
wo man den Mensch als Menschen misst
und teilt sein Haus und Brot

In dieser Welt wird Frieden sein
ganz ohne Kampf und Streit
Angst und Sorgen werden klein
Glück und Freude ohne Leid.

Drum geht den Weg des Friedens nun
nicht lange überlegt,
Es wird nur werden, was wir tun
Der Friede ist der Weg.

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4 Antworten zu Friedensgedicht

  1. Uta Stöhr schreibt:

    Ein sehr schönes Gedicht und es passt in unsere Zeit ! Wollen wir hoffen ,das der Frieden bleibt ,dafür gehen wir gern auf die Straße !

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  2. Martin Baatzsch schreibt:

    Ich weiß dass das jetzt komisch klingt, aber ich glaube nicht an Krieg und ich hab auch keine angst davor, ich befehle mir, keine angst davor zu haben, angst war nie ein guter ratgeber, angst mach klein, und paralysiert. In der Panik gibts nur noch angriff und wilde wut, flucht oder resignierende erstarrung. Wir müssen was anderes finden, um uns und andere zu motivieren am Plan B mitzuwirken. Ich glaube wir leben in einer komischen phasenverschiebung, eigentlich wäre die welt und wären die menschen bereit und in der lage, was neues zu versuchen, aber die gesetze des systems – vor allem des geldes, erzwingen eben immer noch krieg und mord und totschlag, verschwendung, vergeudung und ideologien. Frank, du kannst mir persönlich schreiben: was ist dein Traum? lg martin

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    • Frank Geppert schreibt:

      Ja genau. Es wäre schön, wenn wir mehr Lösungen und Antworten fokussieren könnten. Ich bin absolut dabei. Die Lösungsansätze sind ja auch in unserer Info- und Materialsammlung verlinkt. Wir hatten auch schon einen schönen Vortrag von Nikolaus über Gemeinwohlökonomie. Gerne mehr davon! Beteilige Dich doch bitte!

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