Der Weg in eine bessere Zukunft

Es gibt vieles zu kritisieren. Aber was können wir jetzt schon besser machen?

Es gibt viele gesellschaftliche Lösungen, über die wir reden können und für die wir uns stark machen sollten, deren Umsetzungen aber unser aller Geduld herausfordern werden. Doch es gibt auch private Schritte, die wir schon jetzt gehen können.

Wir träumen von einem bedingungslosen Grundeinkommen, von einem gerechteren Finanzsystem, von einer natürlichen, nachhaltigen und humanen Wirtschaft, von ehrlichen Medien und von Frieden. All das können wir teilweise in unserem Umfeld selber schaffen. Wenn wir Dinge nicht mögen, müssen wir sie nicht bekämpfen. Wir können sie einfach überflüssig machen.

So kann man regionale und überregionale Parallelwährungen nutzen wie Bitcoins, den Chiemgauer oder den Lindentaler, der sogar eine Mischung aus Grundeinkommen, Parallelgeld und einer Tauschbörse darstellt. Wir könnten uns an Tauschringen und Tauschbörsen beteiligen, die ebenfalls häufig eine Art virtuelle Währung nutzen, die man einsetzt, um angebotene Waren später über einen Puffer gegen andere Produkte einzutauschen. Gemeinwohlökonomie könnten wir unterstützen, indem wir gezielt ökologische und human hergestellte Produkte erwerben oder in genau solche Firmen investieren. Man kann gemeinnützige Banken unterstützen wie die GLS Bank oder zumindest regionale Sparkassen und Banken.

Ehrliche Medien erzwingen wir einfach, indem wir nur ehrliche Medien konsumieren und die anderen mit Ignoranz bestrafen. Wir können und sollten auch selber recherchieren oder eigene Video- und Nachrichtenportale erschaffen und vernetzt unser Wissen austauschen.

Verlogene Politiker darf man nicht wählen und durch mehr Mitbestimmung und Beteiligung in der Demokratie kann man auch glaubwürdig vorführen, dass eine direkte Demokratie gewollt ist und funktionieren kann.

Wenn wir keine Staatsverschuldung wollen, dürfen wir auch keine Staatsanleihen kaufen und damit keine kapitalbildenden (kapitalvernichtenden) Lebensversicherungen oder ähnliche Produkte erwerben, die in Staatsanleihen investieren.

Gesunde Nahrung können wir selbst herstellen oder gezielt einkaufen. Wenn wir dann auch noch regional einkaufen, schaffen wir Arbeit direkt vor Ort und wirken der Globalisierung entgegen. Damit wird auch die Konzentration von Macht und Kapital erschwert. Kleinere Firmen können die Politik nicht mehr erpressen und haben kein Monopol, Preise und Qualitäten nach Belieben zu gestalten.

Wir selbst haben dieses Monster geschaffen, das den Planeten zerstört, Ungerechtigkeit produziert, Kriege verursacht und uns mit Lügen einwickelt. Nur wir selber können das wieder reparieren.

Und wenn wir selbst Verantwortung übernehmen und damit unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unsere Umwelt gestalten, machen wir sogar die Politiker, Lobbyisten und Manager überflüssig, die sonst diese Entscheidungen für uns übernehmen würden, aber viel lieber ihre eigenen Interessen durchsetzen.

Gemeinsam können wir das schaffen. Aber anfangen muss jeder bei sich selbst.

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2 Antworten zu Der Weg in eine bessere Zukunft

  1. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Ökologie und Gerechtigkeit rebloggt und kommentierte:
    Der Weg in eine bessere Zukunft

    Gefällt mir

  2. Pingback: Lösungen statt Probleme am Ostermontag | Friedensbewegung Halle

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