Friedensdemonstration und Appell an Bundespräsident Gauck

gauck-schilderAm 13.12. fand in Berlin eine Friedenskundgebung von Parteien, Gewerkschaften und diversen Friedensbewegungen statt. Auch Hallenser Friedensaktivisten waren anwesend neben den bekannten Gesichtern der alten und neuen Friedensbewegung wie Reiner Braun, Lars Mährholz, Pedram Shahyar oder aktiven Journalisten wie Ken Jebsen.

Vor dem Schloss Belevue wurden Schuhe platziert, als Zeichen der Unzufriedenheit, als arabisches Symbol des fehlenden Respekts gegenüber dem Bundespräsidenten Gauck.

Eine unglaublich inhaltsschwangere und emotionale Rede hielt u.a. Eugen Drewermann, Theologe, Psychoanalytiker und Autor. Ihm hörten circa 4000 Besucher zu. Er prangerte an, drittgrößter Waffenexporteur zu sein, gegen die Mehrheit der deutschen Bevölkerung.

Er fragte unter anderem:

„Seit wann sind Geschäfte und Profite wichtiger als Menschenleben?“

Er forderte:

„Raus aus der Nato!“

Die Nato vertritt laut seinem Aussagen die Interessen des internationalen Kapitals und die nationalen Interessen der USA und sie gibt 10 mal mehr für Rüstung aus, als Russland. Er bezeichnete die Nato sogar als das aggressivste Bündnis, dass die Menschheit je gesehen hat.

Er forderte auch einen eigenen Staat für die Kurden, die kein Spielball mehr der Öl-suchenden Kräfte sein sollen.

„Mit Bomben schafft man Friedhöfe, doch niemals Frieden.“

An Soldaten und Folterer gerichtet, auch mit Rückblick auf die Nürnberger Prozesse nach dem 2. Weltkrieg sagte er:

„Dies ist der Anfang von Verbrechen. Man kann seine Persönlichkeit nicht abgeben an der Garderobe der Weltgeschichte, bloß weil man sich die Uniform anzieht.“

Er erntete tosenden Applaus von den Demonstranten, während die Mainstream-Presse in Häme und Lügen verfallen. Der Tagesspiegel halbierte einfach die Teilnehmerzahl und nannte sie unter anderem auch Neonazis. Die TAZ versuchte den erfahrenen Friedensaktivisten Reiner Braun aufs Glatteis zu führen. Und n-tv bezichtete einfach die anderen der Propaganda und Lüge.

gauck-lars

Frieden macht sowohl der Nato, als auch den USA Angst, denn beide profitieren von Kriegen. Mit Angst steuern sie die Menschen, ergaunern sich höhere Budgets von den Steuerzahlern und schränken deren Rechte ein. Aber wir haben keine Angst mehr, wir zeigen Stimme und Gesicht und lassen uns nicht mehr gegeneinander aufhetzen.

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2 Antworten zu Friedensdemonstration und Appell an Bundespräsident Gauck

  1. astrid schreibt:

    Bewegende, ehrliche Veranstaltung! Die Vereinigung der Friedensbewegten ist sehr wichtig!

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  2. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Forum Politik rebloggt und kommentierte:
    Friedensbewegung Halle

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