Propaganda gegen 60 Prominente

Sigmund Jähn war nicht nur im Weltall, er hat die Erde aus der „Adlerperspektive“ gesehen. Er ist nicht anders als wir. Er ist ein Friedensaktivist, das war er immer. Und auch er unterschrieb den Aufruf „Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!“, neben Roman Herzog, Altkanzler Schröder oder Mario Adorf.
Die kriegslüsterne Springer-Presse (u.a. Bild, Die Welt) bezeichnete den Aufruf als „peinlich“ und zeigte damit erneut ihr wahres Gesicht.

Aber damit wird hoffentlich immer mehr Leuten klar, dass die Mehrheit der Medien gegen die Intellektuellen, gegen die Alten und Erfahrenen, gegen die Öffentlichkeit schreiben, um ihre Nato-Propaganda unter das Volk zu bringen. 75 Prozent der Druckerzeugnisse sind in der Hand der Springerpresse und auch die öffentlich-rechtlichen hatten nach Anfrage keine Kapazitäten, diesen Aufruf in ihr Programm aufzunehmen. Frieden ist nicht mehr wichtig, in einer nach Gier und Rendite ausgerichteten Welt, in der Medien dubiosen, einseitigen Leitlinien folgen oder politisch gesteuert werden. Eine Welt, in der es schick ist, als Journalist in transatlantischen und neoliberalten Bündnissen zu sein, gleichzeitig aber eurasische Bündnisse zu meiden, beweist offen, dass es einseitiger gar nicht geht, dass heutiger Journalismus mit objektiver Berichterstattung nicht im Ansatz etwas zu tun hat und dass man sich selbst mit Hilfe kritischer Seiten und der östlichen Presse (z.B. Nachdenkseiten oder Russia Today) informieren muss. So viel Zeit hat der vollbeschäftigte Bürger aber meistens nicht.

Die öffentliche und veröffentlichte Meinung war nie so weit auseinander und das wird zu einem Weckruf, der das Land spaltet, der Menschen diese Springererzeugnisse kündigen lässt, der Leser zweifeln lässt, an der Neutralität der Medien, der Fragen aufwirft und bestätigt, was wir schon seit fast einem Jahr auf den Straßen erzählen.

Sie helfen uns mit dieser offensichtlichen Propaganda. Vielen Dank!

Wollten sie uns ernsthaft stoppen, dann sollten sie uns nicht weiter diffamieren, was uns nur noch empörter werden lässt, was aufgrund der offensichtlichen Unwahrheit unseren Besuchern jede Woche beweist, dass wir Recht haben. Nein sie sollten anfangen, objektiv zu berichten und uns damit den Wind aus den Segeln nehmen. Warum findet das nicht statt? Ist der Krieg wirklich so wichtig?

sigmund

 

 

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2 Antworten zu Propaganda gegen 60 Prominente

  1. Sergej schreibt:

    На самом деле эффект от обращения 60 колоссален. Реакция же немецких СМИ отражает лишь их собственную позицию и далека от чаяний многих немцев. Введение санкций является следствием нежелания признания допущенных ранее собственных ошибок. За одной ошибкой следует другая и так далее. Они как снежный ком, который чем дальше его катишь, тем больше он становится.

    Gefällt mir

  2. Pingback: Friedensnobelpreisträger warnen vor neuem Krieg | Friedensbewegung Halle

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