Bei Dauerregen wurde trotzdem in Halle (Saale) demonstriert gegen einseitige Medien, unmoralische Politik, Ungerechtigkeit, Krieg und Heuchelei.
Auch die Sittenwächter waren anwesend, um ihren Genossen Bericht zu erstatten.
Bei Dauerregen wurde trotzdem in Halle (Saale) demonstriert gegen einseitige Medien, unmoralische Politik, Ungerechtigkeit, Krieg und Heuchelei.
Auch die Sittenwächter waren anwesend, um ihren Genossen Bericht zu erstatten.
Die Montagsdemo in Halle vom 15.02.16 in 4 emotionalen Minuten: Es geht um Medien, Parteien, Wahlen, Gerechtigkeit, Heuchelei und unsere gemeinsame Zukunft.
Am 13.02.2016 besuchten wir die Protestkundgebung gegen die NATO-Sicherheitskonferenz. Diese Veranstaltung richtete sich gegen Aufrüstung und Krieg und forderte u.a. das Abschaffen der NATO, mehr Gerechtigkeit und ein Bleiberecht für alle Geflüchteten.
Es sprachen u.a. Bedia Özgökce Ertan, Reiner Braun, Mike Nagler und Claus Schreer.
Da auch wir, als Montagsdemonstranten für Frieden, ehrliche Medien und mehr Gerechtigkeit stehen und im Rahmen der Endgame-Bewegung gegen den Imperialismus demonstrierten, sahen wir mehr als 90 Prozent Gemeinsamkeiten mit den Inhalten dieser Veranstaltung.
Unterschiede, die es immer geben kann, müssen nicht immer zu einer Trennung führen. Dennoch kann man auch darüber diskutieren. So halten wir die Forderung “Raus aus der NATO” für realpolitisch wichtiger, als das Abschaffen der NATO, denn das kann die USA nur selbst, den Austritt aber können wir herbei führen.
Das Bleiberecht für alle Geflüchteten ist humanistisch verständlich und wird von jedem politischen Aktivisten unterstützt. Streit gibt es nur, wie man Flüchtlinge definiert, wer Anspruch auf Asyl hat und ob bestehende Gesetze missachtet werden oder wie man diese anpassen soll.
Einige der Demonstranten, zum Glück eine Minderheit, reagierten aggressiv, riefen einerseits Parolen über Solidarität aber stießen und schubsten Polizisten und Versammlungsteilnehmer, uns eingeschlossen.
Es gab Verwirrte, die meinten, Pegida-Teilnehmer, Nazis oder Faschisten wären anwesend und brachen in Sprechchöre aus. Diverse Fotografen hielten diese Szenen fest und Fotografen der extremen Störer machten während der ganzen Veranstaltung Fotos unserer Gruppe, während neutrale Kameramänner an ihrer Arbeit gehindert werden sollten, was zum Glück durch die Polizei unterbunden wurde.
Insgesamt gewannen wir den Eindruck, dass die Veranstaltung ein Erfolg und gut organisiert war. Leider funktioniert das Immunsystem der beteiligten Organisationen nicht und war nicht in der Lage, Extremisten und Gewaltbereite von ihrer Kundgebung fern zu halten. Damit sorgen sie für einen schlechten Ruf in der politischen Landschaft und lassen sich von neoliberalen Antideutschen in eine dunkle Ecke ziehen, was sowohl den Parteien, Gewerkschaften und Organisationen nachhaltig schaden wird.
Wir analysierten das Tun des Justizministers Heiko Maas aus gegebenen Anlass. Wir kritisierten Heuchelei und Einseitigkeit in Politik und Medien und forderten mehr Demokratie in unserer kompaktesten Veranstaltung mit kaum mehr als 30 Minuten Redezeit plus Umzug durch die Leipziger Straße.
Heute kommt der Justizminister Heiko Maas nach Halle und will eine Rede gegen Rechsextremisten halten, nennt dabei allerdings Pegida und AfD und nicht die NPD, Die Rechte oder angezündete Heime als Problemfelder. (1)
Linksextremismus findet naturgemäß auch keine Erwähnung.
Heiko Maaß ist TTIP-Befürworter, nennt die Verhandlungen sogar transparent, obwohl wir wissen, wie restriktiv u.a. der TTIP-Leseraum in Berlin gehandhabt wird (2).
Obwohl er Jura studiert hat und Justizminister ist, will er die Religion über das Grundgesetz stellen und lehnt ein Bekenntnis von Immigranten zu den Grundwerten der Bundesrepublik ab. Das sei ein „zwanghaftes Formelbekenntnis“. (3)
Als ihm die Arbeit des Bundesanwalts Range nicht in sein politisches Konzept passte, sorgte er für dessen Entlassung. (4)
Anfangs profilierte er sich noch als Kritiker der Vorratsdatenspeicherung, doch dann setzte er sich als Justizminister sogar selbst für diese Mittel ein, das ganze Volk unter Generalverdacht zu stellen und rund um die Uhr persönliche Daten zu speichern und das, obwohl es gegen diverse Grundrechte verstößt und obwohl sie vom deutschen Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt worden war (5).
(3) http://www.metropolico.org/2015/12/06/heiko-maas-spd-mehr-rechte-fuer-den-islam/
Dr. med. Hans-Joachim Maaz, Psychiater, Psychoanalytiker und Autor aus Halle, vertritt zur Flüchtlingskrise eine klare Meinung – die sicher nicht jedem gefällt.
Die „Political Correctness“ wirkt Dr. Maaz zufolge fast schlimmer einschüchternd als in der DDR die Stasi. Viel zu schnell werden Menschen voreilig als „rechtsextrem“ eingestuft. Wenn es tatsächlich so wäre, dass mehr Menschen rechtsextrem werden würden, wäre das ein Grund, mit diesen Menschen zu reden und nicht – wie überall praktiziert – sie auszugrenzen oder zu bekämpfen.
Kommentar von uns:
Leider werden ja sogar Menschen, die weit davon entfernt sind, rechtsextrem zu sein, als rechtsextrem verunglimpft, bekämpft und ausgegrenzt. Da stellt sich die Frage: Wer sind denn die wirklichen Extremisten? Sind es nicht diejenigen, die uns ständig mit Falschbehauptungen diffamieren, mit denen geredet werden müsste? Warum aber sind diese Menschen gar nicht bereit, mit uns zu reden?
Das Video ist auch auf der Facebook-Seite MontagsdemoInHalle veröffentlicht und wurde in Rekordzahl geteilt:
Hier ein weiterer Beitrag, in dem Dr. Maaz erklärt, warum Vertreter und Akteure der Willkommenskultur ein Narzissmusproblem haben und vor allem sich selbst etwas vermeintlich Gutes tun wollen:
Quelle: http://www.cicero.de/berliner-republik/stimmungsumschwung-fluechtlingsfrage-mutti-unter-druck/60396
Die Montagsdemo vom 01.02.16 begann mit einem Umzug und es gab einige bewegende Beiträge, die hier auf 2 Minuten zusammen gefasst wurden.
Am 25.01. hatten wir Besuch aus Leipzig, Dresden, Berlin und München.
Andre, Hendra, Sven, Donatus, Alex, Frank, Gisela und ein Zuschauer ergriffen das Wort.
Wir empfehlen folgende Veranstaltungen:
Jeden Montag um 18 Uhr auf dem Riebeckplatz in Halle (Saale) findet unsere Veranstaltung statt, die mit einem Umzug beginnt.
Halle grüßt die Kanzlerin, 25. Januar, 13.00 Uhr
Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur IMWS, Walter-Hülse-Straße 1, 06120 Halle (Saale)
https://www.facebook.com/Mutti.In.Halle/
Gewaltgegner in Köln, 30. Januar, 13:00
Köln Hauptbahnhof-Vorplatz, am Ort der CHANCE
https://www.facebook.com/events/784584828352109/
Anti-SIKO in München, 13.Februar
Protest gegen die ‚Münchner #Sicherheitskonferenz‚ (SIKO)
https://www.facebook.com/events/1032599850112430/
Raus aus Syrien, Raus aus der NATO, Raus aus dem Reichstag!
26.03., 14 Uhr, Regierungsviertel Berlin
https://www.facebook.com/events/768940356569302/
Am Montag wurde u.a. über die Ereignisse in Köln, über Medien, über Syrien, Saudi Arabien und über Eigenverantwortung gesprochen. Der gemeinsame Tenor waren wie immer Frieden, ehrliche Medien und der Wunsch nach direkter Demokratie.