Buchrezension „Wir sind die Guten“ von Bröckers und Schreyers

Broeckers - Wir sind die Guten

Wir sind die Guten

Das Buch „Wir sind die Guten“ von Bröckers und Schreyers stellt in Frage, ob wir, der Westen tatsächlich noch die Guten sind und liefert genug Gründe, diese Frage zu verneinen. Im Detail werden Ursachen des Ukraine-Bürgerkrieges erklärt, geschichtlich, geopolitisch und nachrichtentechnisch.

Dabei werden im Detail Analysen zu deutschen Medien aufgezeigt und u.a. erklärt, dass 80-90 Prozent der Berichterstattung einseitig zugunsten von EU-Befürwörtern stattfand und wie unkritisch und ignorant unsere Medien mit Kritikern umgehen.

Es wird erklärt, was Pipelines, die CIA, ein erpresserischer Assoziationsvertrag, professionelle Scharfschützen auf dem Maidan und ein als Schokoladen-Oligarch verharmloster Waffenhersteller damit zu tun haben. Auch der Absturz der MH17 bleibt nicht unerwähnt.

Das Fazit ist eine Vision einer besseren Welt, einer bunten Welt verschiedener Länder und Sprachen und einer friedlichen, blockfreien Ukraine als Brückenkopf zwischen der Europäischen Union und einer Eurasischen Union.

Das Buch ist ein Muss für jeden Friedensbewegten und für jeden politisch Interessierten und Aktiven. Der Fakt, dass das Buch bereits Bestseller Platz 1 in der Kategorie „Internationale Politik“ ist, spricht dafür, dass es Bedarf gibt, die Lücke zwischen einseitiger veröffentlichter Meinung und wissensdurstiger öffentlicher Meinung zu füllen.

Das Inhaltsverzeichnis des Buches ist:

  1. Die Guten und Bösen: Ansichten eines Putinverstehers
  2. Konfliktreich: eine kurze Geschichte der Ukraine
  3. Weltherrschaft: das „Great Game“
  4. Öl, Gas und Sicherheit: Willkommen in Pipelinistan
  5. Besser als Krieg: Farb-Revolutionen und Fake-Demokratie
  6. CIA: sechzig Jahre Erfahrung in der Ukraine
  7. Tod auf Bestellung: Regimewechsel durch Scharfschützen
  8. Fuck the EU: ein Nachmittag mit Victoria Nuland
  9. Schnittstelle im Machtpoker: der Atlantik Council
  10. Poroschenko: Schokolade oder Waffen
  11. Im Gleichklang: Leitmedien und Lobbynetzwerke
  12. Von Prorussen und Propaganda: Medien im Kriegsmodus
  13. Instrumentalisierung statt Aufklärung: der MH17-Absturz
  14. Machtansprüche: unipolar vs. multipolare Welt
  15. Wer sind die Guten

Mathias Bröckers, Paul Schreyer: Wir sind die Guten – Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren, Westend-Verlag, 208 Seiten, 16,99 Euro

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Wahrheit nur in Satiresendungen erlaubt

Kabarett als Überdruckventil am politischen Dampfkochtopf 

Die Massenmedien zu einer ehrlichen Berichterstattung zu bewegen, ist eines der Kernanliegen der Friedensbewegung Halle. Dass nicht nur fast sämtliche führenden Medien, sondern auch und an vorderster Stelle selbst die mittels Zwangsabgaben finanzierten „öffentlich-rechtlichen“ Fernsehsender mit Lügen Kriegshetze gegen Russland betreiben, wird auf unseren Mahnwachen bereits seit Monaten angeprangert.

Diese Tatsache stellte sogar der ARD-Programmbeirat in seinem Resümee vom Juni 2014 heraus. Er berichtete, dass Zuschauer „Einseitigkeit zulasten Russlands, mangelnde Differenziertheit sowie Lückenhaftigkeit“ beklagt sowie „Kritik an der Ukraine-Berichterstattung“ in der ARD geübt hatten.

Der Programmbeirat bezeichnete Berichte als „fragmentarisch“, „tendenziös“ und „an die Sprache des Kalten Krieges“ erinnernd.

Resümee zur Ukraine-Berichterstattung aus Protokoll 582 (Juni 2014)

Der mutige Kabarettist Max Uthoff griff nun mit seinem Team in der „Anstalt“ diese Kritik auf und nahm die ARD-Fernseh-Hetze satirisch aufs Korn:

Die Anstalt – Kriegshetze der zwangsfinanzierten Medien

Mehrere Medien wie Telepolis, neopresse und STIMME RUSSLANDS berichteten darüber.

Das Schmierenblatt SPIEGEL hingegen, das wir bei den Mahnwachen mehrfach kritisch begleiteten – was war anderes zu erwarten – nimmt in seiner Online-Tochter diese Kriegshetzer natürlich noch in Schutz.

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22. Montagsmahnwache für den Frieden in Halle am 22. September 2014

Dass der Applaus an diesem recht kühlen Frühherbstmontag kaum magerer als sonst ausfiel, obwohl eine Hand unserer Stammgäste, die uns auch bei nasskaltem Regenwetter die Stange hielten,  durch den Regenschirm besetzt war, lag wohl daran, dass wir wieder sehr aufschlussreiche und aktuelle Themen parat hatten.

Neben dem Rückblick auf die Nachrichten der Woche, die von den Massenmedien verschwiegen oder entstellt dargestellt wurden, ging es um einen Appell des Chefredakteurs der russischen Internetpräsenz sputnikipogrom.com. In diesem Appell wurden wir Deutsche als undankbar, kriegslüstern und rassistisch dargestellt.

Wir entgegneten diesem Appell mit einem offenen Brief an diesen Redakteur sowie an alle Bürger Russlands und stellten klar, dass wir mit dieser „Regierung“ und den gesteuerten Lügenmedien eben NICHT übereinstimmen und gerade deshalb jeden Montag vor dem Rathaus genau dagegen protestieren.

Beide Dokumente sind auch unter dem Menüpunkt „Textbeiträge“ nachzulesen.

Desweiteren ging es um die Frage, warum Kriege geführt werden, um den „Petroldollar“ als einen der Hauptgründe für die Kriegstreiberei der USA und in einem weiteren Beitrag um das Thema, wie Geld entsteht.

Mit Erstaunen stellten wir fest, dass sich inzwischen sogar der Rundfunkrat kritisch über die einseitige und russlandfeindliche Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien äußert. Zeigen unsere Mahnwachen also inzwischen deutliche Wirkung und haben vielleicht dazu beigetragen, dass unsere Forderungen nach wahrheitsgetreuer Berichterstattung selbst von „offizieller Stelle“ unterstützt werden?

Abgerundet wurde der Abend durch ein kurzes Kabarettstück des Österreichers Roland Dürunger, das mit dem Sprechchor endet: „Wir sind wütend!“

Die Ankündigung unserer Mahnwache auf der Speakers Corner unmittelbar vor Beginn sowie Peters Appell an das Laufpublikum und die Verlesung der Hausregeln zu Beginn der Mahnwache haben wir als Zusatzteile an das Ende der Videoliste gesetzt.

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„Frieden Jetzt“ in Berlin am 20. September 2014

Einige Hallenser haben am Samstag die Kundgebung in Berlin besucht. Dort sprachen unter anderem der Journalist Jürgen Elsässer und der Marxist und Philosoph Peter Feist. Aus Halle übermittelte Frank Geppert einige Grußworte und trug eine modernisierte Version einer Rede von Charly Chaplin vor.

Es gab ein Streitgespräch mit den antideutschen Antifas und einen Bewegtumzug an Medienzentralen und Botschaften vorbei.

Die Stimmung war großartig.

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Weltweites Misstrauen gegenüber den USA und den Massenmedien

Rund 70.000 Menschen in 65 Ländern wurden vom Umfrageinstitut Gallup International darüber befragt, welches Land sie für die größte globale Bedrohung halten. Die USA positionierten sich mit großem Abstand auf Platz 1, gefolgt von Pakistan und China. Israel lag gleich auf mit Iran und Nordkorea. Russland kam erst an Stelle 12 hinter Syrien.

Umfrage Weltfrieden

Umfrage Weltfrieden

Das hält die USA nicht davon ab, einen illegalen Angriff auf Syrien zu planen, den weder die UN noch der syrische Präsident genehmigt hat.

Das gleiche Umfrageinstitut Gallup ermittelte auch, dass sich das Vertrauen in die Mainstream-Medien in den USA auf einem neuen Tiefpunkt befindet. Im Durchschnitt vertrauten 1999 noch 55 Prozent den Medien und jetzt sind es nur noch 40 Prozent.

In Deutschland sieht es ähnlich aus. Da verlor im 1. Quartal der SPIEGEL ca. 30 Tausend verkaufte Exemplare gegenüber dem Vorjahres-Quartal, der Stern verlor 118 Tausend Leser.

Sowohl diese kriegerische Politik, als auch die darauf angedockten und polarisierenden Medien sorgen dafür, dass sich immer mehr Menschen aktiv politisch beteiligen, bei uns oder in anderen Organisationen.

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Montagsmahnwache vom 15. September 2014

Auch dieses Mal hatten wir wieder nicht nur interessante Themen, sondern erneut einen spontanen Besuch einer weiteren Ukrainerin. Der bewegende Redebeitrag von Natalja ist in Teil 11 der Playlist zu finden. Hier die Beiträge im Detail per Video:

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Montagsdemo vom 15. September 2014 in Halle

Die Montagsdemo vom 15. September 2014 von 2 Stunden auf 10 Minuten komprimiert, für alle die, die keine Zeit haben:

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Staatsräson und Menschenhass

Gregor Gysi, Frau Merkel, Bundespräsident Gauck und die gesammelte Politprominenz gehen auf eine „Nie wieder Judenhass-Demo“.

Die „Bild“ jubelte erwartungsgemäß, so wie es die Leitinien ihres Mutterkonzerns vorgeben.

Die TAZ sieht das kritischer und meinte, dass die Demo kein Erfolg wäre und der Kampf gegen Antisemitismus genauso durch Staatsräson vorgeschrieben ist, wie der Antifaschismus in der früheren DDR.

Die Friedensbewegung Halle unterstützt solche Aktionen, empfindet es aber deswegen als heuchlerisch, weil es keine „Nie wieder Moslemhass“-Demo gibt. Noch wichtiger wäre eine „Nie wieder Russenhass“-Demo, denn dieser Hass wird offen in Spiegel und Bild propagiert und wir brauchen keinen Russenhass wie er im 1. oder 2. Weltkrieg inszeniert und instrumentalisiert wurde.

Wenn aber die Regierenden diese Notwendigkeit nicht erkennen, fragt man sich, ob das politisches Kalkül hat oder einfach nur von mangelnder Bildung zeugt. Denn uns war von vornherein klar, dass Kritik an der Ermordung von über 2 Tausend Menschen und Hunderten Kindern im Gaza-Streifen kein Antisemitismus ist, sondern schlichtweg eine Friedensbewegung. Das ist der mitfühlende Wunsch, andere Menschen am Leben zu lassen und keine Familien zu zerstören. Wer so etwas verwechselt und das Töten sogar mit Waffenlieferungen unterstützt, hat ein Problem, ist entweder von außen zum Wegschauen gezwungen oder folgt einer Ideologie, die nicht weniger als menschenverachtend ist.

Da es scheinbar einen Gegenpol dazu benötigt, werden wir weiter für den Frieden auf die Straße gehen und nicht nur für Juden, sondern für alle Menschen auf dieser Welt.

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Immer noch Fragen zum 11. September

Der Zusammensturz von 3 Türmen am 11. September 2001, in die allerdings nur 2 Flugzeuge gestürzt waren, jährte sich zum 13. Mal. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen, die nun auch in den Mainstream-Medien gestellt wurden, wie z.B. Heise berichtete.

9/11

9/11

Es wurden unter anderem der amerikanische Sender C-Span genannt, eine Art amerikanisches Phoenix, in dem die Architects and Engineers for 9/11 Truth“ zu Wort kamen, denen Wissenschaftler und mittlerweile 20 Tausend besorgte Bürger angehören. Auch die DWN berichteten letztes Jahr, dass die Mehrheit der Amerikaner an eine Sprengung von WTC 7 glauben. Der Washingtonsblog geht sogar weiter und meint, dass WTC7 ein „Inside Job“ war.

Von den inzwischen zahlreichen Verschwörungsthesen kann natürlich höchstens eine der Wahrheit entsprechen. Klar ist allerdings auch, dass die uns von den Medien verkaufte Version diesen Anspruch nicht erfüllen kann, dafür sind zu viele Widersprüche erkennbar. Einer davon ist die Tatsache, dass in den dritten Turm, das WTC 7, kein Flugzeug prallte, das Gebäude aber dennoch in sich zusammensank – und zwar wie bei einer fachgerechten Sprengung.

Der Kernpunkt, um der Sache auf den Grund zu gehen, ist immer die Frage:

Wem nützt das Ganze?
Wer zog Vorteile aus dem „Terrorangriff“?

Darüber sollte jeder intensiv nachdenken!

Auch in Halle gab es Aktivisten, die auf diese Dinge aufmerksam machten. Als die Komikerin Mirja Boes am 11.09.2014 im halleschen Steintor-Varieté ihre Veranstaltung „Mein bestes Jahr!“ präsentierte, nahm das ein Zuschauer zum Anlass, die Öffentlichkeit auf spektakuläre Weise vor den Fernsehkameras auf das Ereignis vom 11. September aufmerksam zu machen. Er kletterte überraschend auf die Bühne, um der Kabarettistin einen Blumenstrauß zu überreichen. Dabei trug er ein T-Shirt mit dem Aufdruck:

I Herz Mirja

Auf der Rückseite stand jedoch, für das gesamte Publikum deutlich sichtbar:

Google:
WTC 7
Sprengung“

Diese Googlesuche verweist auf den oben genannten Artikel, nach dem die Mehrheit der US-Amerikaner von der Sprengung des WTC 7 überzeugt ist.

Die Veranstaltung wurde von dem Fernsehsender RTL aufgezeichnet. Seien wir gespannt, ob die Szene es auch bis in die Fernsehübertragung schafft. Hier ein Schnappschuss, wo die Kabarettistin den Aktivisten umarmt:

WTC7 Sprengung

WTC7 Sprengung

Und hier ein Filmbericht über die gesamte Aufklärungsaktion im Stadtzentrum sowie abends im Steintor Varieté:

Die Details, welche zu vielen Fragen zu 9/11 führen, wurden schon vor Jahren in der italienischen Reportage „Zero“ von Ingenieuren, Architekten und Journalisten aufgezeigt. Diese Reportage wurde überall in Europa auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wie z. B. im ORF gesendet. Nur in Deutschland wurde sie ignoriert:

Die Friedensbewegung Halle ist davon überzeugt, dass der 11. September die Grundsteinlegung für viele Kriege war, um den diffusen Gegner „Terror“ als Grund zu nutzen, Konflikte zu schüren, Rüstungsgüter zu verbrauchen und damit die eigene Rüstungsindustrie anzukurbeln, Zugriff auf Rohstoffe zu gewinnen oder die Kontrolle über den Rohstofftransport zu sichern und damit auch die Weltleitwährung zu stärken. „Nebenbei“ wurden die Freiheitsrechte der US-Bürger beschnitten, Menschen in der ganzen Welt mit Drohnen getötet und in Afghanistan der Opiumanbau wieder angekurbelt, der von den Taliban verboten worden war.

Nun wollen die USA auch noch ohne UN-Mandat Syrien bombardieren, also erneut einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen!

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Mein Schreiben an den Bundespräsidenten Gauck – als Reaktion auf seine Einladung zu einem Empfang

Die Friedensbewegung Halle unterstützt diesen offenen Brief des engagierten Schriftstellers Volly Tanner an Bundespräsidenten Gauck.

volleytanner

Avatar von vollytannervollytanner

Liebe Freunde.

Ich wurde vom Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland zu einem Empfang eingeladen. Nach reiflicher Überlegung, wie ich persönlich – als Mensch und Schriftsteller – damit umgehen soll, entschied ich mich, diese Einladung auszuschlagen.

Die Gründe dafür habe ich dem Bundespräsidenten Joachim Gauck per Old-School-Post und per Email an sein Amt zur Kenntnis gebracht.

Euch möchte ich nun auch informieren.

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