Nationalstolz im internationalen Vergleich

Nach einer (etwas älteren) Studie liegt Deutschland beim Nationalstolz auf dem vorletzten Platz. Angeführt wird die Liste des Patriotismus von den USA, Venezuela und Australien.
 
Die UN fordert eine Replacement-Migration auch in Deutschland.
 
Wenn wir also die Deutschen durch Zuwanderer ersetzen, kann der Nationalismus objektiv nur noch ansteigen, es sei denn, es wandern nur Bulgaren nach Deutschland.
 
Das dürfte gut für die Vereine gegen Rechts sein, die dann noch mehr Fördermittel und mehr Geld vom Steuerzahler einfordern, diese neuen Nazis zu bekämpfen. Sie werden behaupten, dass der geringe Grad an Nationalstolz in Deutschland ihr Verdienst sei, aber das stimmt nicht, denn in den meisten Ländern Europas gibt es sehr wenig davon, was damit zu tun haben wird, dass sich viele Europäer bereits als Europäer sehen.

Trotzdem haben wir überall Parteien und Gewerkschaften, die ein Gespenst bekämpfen, das vorwiegend in ihren Köpfen und Strategiepapieren existiert.

Gleichzeitig sorgt diese geistige, politische und statistisch belegte Schieflage dafür, dass sich als links angemalte rechtsextreme, antideutsche Transatlantiker mit den Fahnen von offen nationalistischen Staaten wie der USA und Israel herum laufen und sogar von Parteien, Vereinen und Gewerkschaften unterstützt werden. Sie rufen u.a. „Deutschland verrecke!“.
 
Wären die Politiker und Gewerkschaftsbosse intelligent genug, solche Statistiken zu lesen und sich und ihr Land in einen internationalen Kontext einzuordnen, würden sie diese Situation zumindest kritisch hinterfragen.
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Analyse der Teilnehmer des Bilderbergertreffens 2016

Die offizielle Auflistung der Teilnehmer und Themen findet man hier: http://www.bilderbergmeetings.org/

Woher kommen die Teilnehmer?

Die mit Abstand größte Gruppe der Teilnehmer kommt aus den USA (30 Teilnehmer), gefolgt von Deutschland (15), Großbritannien (10) und Frankreich (8) sowie weiteren 18 Ländern.

Die meisten Teilnehmer gehören der Wirtschafts- und Finanzbranche an (54 Teilnehmer), gefolgt von Politikern (29),  Medien (14) und diversen Thinktanks (10).

Die Wirtschaftsvertreter sind vorwiegend Vertreter der Rohstoff- und Rüstungsindustrie.

Die Teilnehmer kommen aus Nordamerika und aus Europa. Die USA schicken nur einen Politiker, den Senator Graham Lindsey, begleitet von 16 Wirtschaftslobbyisten, 6 Meinungsmultiplikatoren, 5 Meinungsmachern und 2 Wissenschaftlern.

Die Deutschen kommen mit 4 Politikern begleitet von 7 Wirtschaftslobbyisten, 3 Meinungsmultiplikatoren und einem Wissenschaftler.

In der Summe überwiegen eindeutig die Vertreter der Wirtschaft und der Finanzen.

Was sind die Themen?

Man könnte vermuten, dass die Wahlen in den USA und in Deutschland Thema sein werden. Anhand der Gästeliste wäre vorstellbar, dass mit dem Senator Lindsey eine republikanische Position u.a. gegen Donald Trump vertreten wird. Für Deutschland präferiert man logischerweise die CDU in Gestalt der Kriegsministerin von der Leyen als neue Bundeskanzlerin, vielleicht aber auch de Meziere oder Schäuble, weshalb alle 3 eingeladen wurden. Kanzlerin Merkel wurde bereits abgeschrieben und daher auch konsequenterweise nicht eingeladen.

Feindbilder Russland, Syrien und Iran

Es sollen aktuelle Ereignisse in Europa, USA, im mittleren Osten, Russland und China besprochen werden. Da der NATO-Scharfmacher Breedlove anwesend ist, kann man von einer russophoben Grundstimmung ausgehen. Die jeweiligen Rohstoff-Firmen dürften ihre Begehrlichkeiten im Nahen Osten, in der Ukraine und in Russland debattieren, was ebenfalls zu einer aggressiven Haltung gegenüber Syrien, Iran und Russland führen muss.

Abhängigkeiten durch technologischen Vorsprung

Technologische Innovationen sollen ein Thema sein, weshalb die Google-Mutterfirma eingeladen wurde, wie auch Firmen, die Spezialisten auf dem Gebiet künstlicher Intelligenz und IT sind. Dieser technologische Fortschritt soll dafür sorgen, den arabischen, chinesischen und russischen Firmen (insbesondere Rohstoff-Konzernen) einen Schritt voraus zu sein und diese Firmen bzw. Länder abhängig von westlichen Produkten zu machen. Da aber gerade die offenen, künstlich intelligenten Systeme Gefahren in sich bergen, soll auch das Thema Cyber-Security behandelt werden.

Soziale Zerwürfnisse

Am Ende will man den wenigen, ausgewählten Politikern erklären, wie sie mit dem wachsenden Problem des Prekariats und des schrumpfenden Mittelstandes umgehen sollen.

Die Meinungsmacher der Thinktanks liefern dazu die Modelle und die eingeladenen Meinungsmultiplikatoren der größten Medienkonzerne sollen dann in dieser vordefinierten Sprache genau diese Ideologie verbreiten, welche schlussendlich den Multimilliardären und Investoren der großen Konzerne dienen soll.

Fazit

Schlussendlich wird hier eindeutig versucht, Politik und Presse von der Wirtschaft auf Linie zu bringen. Man könnte auch sagen, das Bilderbergertreffen ist eine berühmte und elitäre Lobbyveranstaltung der sogenannten „westlichen“ Welt, von der die BRICS-Staaten klar ausgeschlossen sind.

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US-Wahlen als Grundstein von noch mehr Krieg?

Hillary (Killary) Clinton ist nun die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, eine Frau, die als Präsidentin den Iran angreifen will und mit totaler Vernichtung droht.
 
Sie lässt den Lobbyisten und Milliardär Donald Trump gerade wie einen Engel aussehen, der den Dialog mit Russland wünscht und den Imperialismus der USA als undemokratisch und zu teuer bezeichnet.
 
Es steht uns eine sehr dunkle Zeit bevor. Sehr viele Menschen werden bei Machtergreifung von Clinton mit ihrem Leben bezahlen.
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Drohnenmorde via Ramstein

US-Drohnenmorde werden über Deutschland und zwar über die größte ausländische US-Airbase in Ramstein organisiert. Dagegen ist ein Protest geplant, den wir genauso unterstützen, wie den gleichzeitig in Dresden stattfindenden Protest gegen die Bilderberger.

Nuoviso hat dazu ein interessantes Interview mit Reiner Braun geführt. Nuoviso wurde mittlerweile von der „Stoppt Ramstein Kampagne“ aufgefordert, das Video aus dem Netz zu nehmen und keine Werbung mehr für diese Aktion zu machen. Einige hauseigenen Ideologen haben damit ein Problem.

Trotz dieser Dummheit fordern aber auch wir alle diejenigen auf, die nicht nach Dresden kommen, in Ramstein gegen Drohnenmorde zu protestieren. Die Toten weltweit müssen verhindert werden und die betroffenen Menschen können ja nichts dafür, dass solche engstirnigen Betonköpfe in der alten Friedensbewegung existieren.

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Montagsdemo vom 24.05.2016 in Halle

Die vermutlich demokratischste Kundgebung Deutschlands punktete wieder mit freien, direkten, unzensierten und kritischen Beiträgen aus diversen Blickwinkeln.

Die Autorin Brigitte Queck berichtete aus einer langjährigen, linken, teilweise kommunistischen Sichtweise über die Ukraine, Russland und die DDR. Frank warb um die Mitte der Bevölkerung. Sven, der vor über 10 Jahren mal einer rechten Organisation angehörte, kritisierte den Machtmissbrauch von Politik und politischen Vereinen und Donatus hinterfragte Dogmen, Ideologien und Religionen, obwohl oder weil er selbst Religion lebt und predigt.

Selten wird Offenheit, Meinungsfreiheit und wirkliche Demokratie so direkt gelebt und gefordert.

00:00:00 Eröffnungsworte von Donatus
00:01:03 Frank über Libyen, Syrien, NATO, Medien und Schubläden
00:29:03 Brigitte über die Ukraine, Russland und die DDR
00:42:48 Donatus über die Montagsdemo und die Ursachen
00:53:55 Sven über Bilderberger, Medien und Machtmissbrauch

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Wertlose „Demokratie“

Xavier Naidoo:

Wenn es eine Demokratie nicht aushält, dass ein kleiner Sänger aus Mannheim sein Maul aufmacht, dann ist die Demokratie auch nichts wert.

Das sehen wir ähnlich.

Eine echte subsidiare Demokratie mit Beteiligung aller würde natürlich Künstler genauso gut wie Extremisten links und rechts, rot oder grün oder Psychopathen in der Politik aushalten, solange nur die normale Mehrheit gefragt wird.

Totalitäre Herrscher befürchten aber Kritik jeder Art und lassen diese gewöhnlich nicht zu.

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Bayer will Monsanto kaufen. Was steckt dahinter?

Während die Medien davon schreiben, dass Bayer eine deutsche Firma wäre (siehe Handelsblatt), sollte man wissen, dass nur 20 Prozent der Aktionäre Deutsche sind. Das meiste Kapital kommt aus den USA/Kanada und Großbritannien.
 
Monsanto hat weltweit einen schlechten Ruf wegen der Entlaubungsmittel aus dem Vietnamkrieg, der aggressiven Politik um nicht vermehrbares, genetisches Saatgut und alles Leben vernichtende Pestizide wie Roundup (Glyphosat), die auch nach Studien der WHO und durch Versuche mit Kleinsäugetieren im Verdacht stehen, Krebs auszulösen.
 
Monsanto gehört vorwiegend amerikanischen Finanzdienstleistern.
 
Der Kauf der Firma mit 62 Millarden soll über Kredite und einige neue Aktien finanziert werden. Der Gewinn von Bayer war in den letzten Jahren gerade mal 2 bis 3 Millarden. Die Firma müsste also sämtliche Überschüsse der nächsten 30 Jahre für diesen Kauf opfern.
 
Diese Überschüsse werden dann genutzt, den Kredit zu bedienen und damit den Fremdkapitalgebern ihre Rendite zu sichern. Da sowohl Monsanto als auch Bayer in den Händen von Finanzdienstleistern sind, sollte man davon ausgehen, dass die Ziele dieser Unternehmen das Generieren von Rendite oder das Bedienen der Kredite ist und die Produktqualität sowie die Verantwortung gegenüber dem Planeten oder der Menschheit eher eine untergeordnete Rolle spielen.
 
Durch das Aufkaufen von sogenannten „Mitbewerbern“ wird der Markt kleiner, Konkurrenz schwächer und die eigene Marktmacht erhöht. Dadurch kann man Preise erhöhen, Qualitäten verringern und kann Politik wie auch Vertrieb stärker unter Druck setzen.
 
Lediglich der Abnehmer kann durch seine Kaufentscheidung steuern, ob weiter Produkte von Bayer und Monstanto zum Einsatz kommen. Von den Aktionären darf man keine moralischen Entscheidungen erwarten.
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