EnDgAmE in Erfurt – ein Presserückblick

endgame-erfurt1Die Engagierten Demokraten haben zum Endgame aufgerufen, zum Endspiel, zur Befreiung vom NATO-Diktat, NSA-Überwachung, Drohnenmorde von deutschem Boden, Atomwaffen in Deutschland oder US-Propaganda (siehe Leitlinien der Axel Springer Presse). Dabei trafen mehr als Tausend Menschen in Erfurt am 24.01. zusammen und begannen mit einer Auftaktkundgebung, die im Pfeiffen und Brüllen hasserfüllter Grüner, Kirchenvertreter und neoliberaler Antideutscher unterging. Sogar der Kirchenvertreter lehnte jede Art von Dialog ab. Wir haben noch nie so viel Hass bei einer unserer Veranstaltungen erlebt.

Die sozialistische Zeitung Rote Fahne berichtete darüber wahrheitsgemäß, genauso wie einige alternative Medien, während die Mainstream-Presse wieder die üblichen Keulen schwingen musste. So war ein Schweizer Magazin der Meinung, Pegida hätte 2 Kinder bekommen, der MDR sandte sogar ein Video und zitierte erwartungsgemäß nur die Meinung der Kritiker, die was von „kruden Verschwörungstheorien“ erzählten. Das Ausland kopierte einfach diese Inhalte. Der Focus berichtete, dass jetzt sogar der Innenausschuss wegen Erfurt zusammen sitzen will.

Eine Erfurter Zeitung setzte allem die Krone auf und bezeichnete bewusst oder unglaublich naiv nicht nur die Engagierten Demokraten als USA-Gegner, sondern auch die gewaltbereiten, vermummten Gegendemonstranten als „Demokraten“, obgleich sie doch die Meinungsäußerung und Demonstration verhindern wollten, was ja zutiefst antidemokratisch ist.

Allein die Rote Fahne erkannte, dass gewaltbereite, sogeanannte Antifaschisten gegen die wahren Antifaschisten angetreten waren. Sie nennen diese Gewaltbereiten Gegendemonstranten sogar plakativ in ihrem Artikel „NATO-Faschisten“. So braucht es ein aufrichtiges sozialistisches Magazin zu zeigen, dass die störenden Antideutschen im Auftrag neoliberaler Kapitalinteressen für die NATO und für die USA gegen Demokratie und Meinungsäußerung auf die Straße gehen und sich Jagdszenen mit der Polizei leisten. Das demonstrierten sie durch Schwenken von US- und Israel-Fahnen, während die Demonstranten bei Endgame sehr viel mehr an Nationen und Fahnen repräsentierten.

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Auf der Straße war es leicht zu erkennen, wer wirklich bunt war: Während die gewaltbereiten Gegendemonstranten in schwarz gekleidet waren und ihre Gesichter mit Schals und Brillen vermummten, zeigten die Demonstranten Gesicht, farbige Kleidung, unterschiedliche Hautfarbe, unterschiedliche Fahnen, Banner und blieben die ganze Zeit friedlich, auch wenn einer älteren Dame die Fahne aus der Hand gerissen wurde, welche lediglich satirisch Deutschland als Bananenrepublik repräsentierte.

Hagen Grell begleitete die Endgame-Demo in Erfurt und filmte von allen Seiten und Perspektiven, stand bei den Gegnern, bei der Polizei, beim Auftakt, begleitete den Umzug und zeichnete die improvisierte Abschlusskundgebung auf, um ein unverfälschtes Bild darzustellen.
Wir wünschen uns Journalisten wie Hagen Grell bei allen Medien!

http://youtu.be/T-v1jVDOkZI

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EnDgAmE – Veranstaltung am 24.01.15 in Erfurt

In Erfurt findet am 24.01.15 ab 14 Uhr am Hbf die EnDgAmE-Veranstaltung statt. Das sogenannte „Endspiel“ spielt auf die geopolitischen Probleme an, auf die unglaubliche Verschuldung, die erneuten Versuche, Kriege und Aufrüstung voran zu treiben. Außerdem ist es die Abkürzung für „Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas“. Das soll darauf hinweisen, dass immer mehr Länder den USA nicht mehr vertrauen, weil sie genug haben von der NSA-Überwachung oder von Drohnenmorden mit über 90 Prozent zivilen Verlusten, die zynisch „Kollateralschäden“ genannt werden. Auch das TTIP-Freihandelsabkommen gefällt den meisten Bürgern nicht, nutzt aber den Großkonzernen. Es erlaubt sogar, ganze Staaten zu verklagen, wenn durch politische Hemmnisse die Renditewünsche nicht erfüllt werden.

Da 75 Prozent der Druckerzeugnisse zum Axel Springer Verlag gehören, welcher die USA nach seinen Leitlinien unterstützen muss, erwarten die Veranstalter starken Gegenwind von den Medien.

Geplante Redner sind u.a. von den Friedensmahnwachen Konstantin (Erfurt), Stephane (Leipzig), Frank (Halle), Stephan (Wien), Michael und Viktor (Kassel) sowie die Deutsch-Amerikanerin Sika und der ehemalige Bundeswehrsoldat und Nato-Experte Adrian.

Es ist geplant, mit allen Nationen, Religionen und ohne ideologische Barrieren gemeinsam zu demonstrieren und wieder klar jedem Anwesenden aufzuzeigen, dass die Parteien und Medien exakt das Gegenteil von dem behaupten, was in echten Bürgerbewegungen passiert.

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Stephane Simon erklärt Pegida – Pegada – Endgame

Stephane erkärt in einer Ruhe, die man sonst gar nicht von ihm kennt, die aktuelle revolutionäre Situation, die Bewegungen Pegida, Pegada und die Demo Endgame und erläutert im Detail, warum das notwendig geworden ist.

Sein Aufruf zur Demo am 24.01.15 in Erfurt verbreitet sich gerade in den sozialen Netzwerken wie ein Virus.

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Deutsche sind die Ärmsten der Euro-Zone

Vermögensverteilung

Vermögensverteilung

Zur Erinnerung sei hier die Analyse der EZB zur Vermögensverteilung im Euroraum aufgeführt, in der Deutschland auf dem letzten Platz hinter der Slowakei landet. Wir sind die ärmsten Bürger in der Euro-Zone, oder diejenigen mit dem geringsten Vermögen.

Warum wundert das jetzt viele Leser? Zum einen war nicht jedem bewusst, dass es in Deutschland viel weniger Hausbesitzer als in den anderen Ländern der Eurozone gibt. Zum Anderen arbeiten unsere auf Erfolg getrimmte Politiker, die Staatsmedien und die Nato-Propaganda-Presse gerne mit dem Durchschnittswerten. Diese werden aber durch sehr hohe Ausreißer verzerrt. So bringen die Superreichen das gehörig durcheinander, von denen gleich nach den USA die meisten in Deutschland leben. Der Median sortiert aber die Vermögen und wählt den Wert in der Mitte aus. Extremwerte verzerren dieses Maß nicht. Es zeigt damit, welches Vermögen die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat. Und die Mehrheit hat weniger als die Mehrheit in jedem anderen Euroland.

Außerdem erkennt man am Unterschied zwischen Durchschnitt und Media, wie extrem eigentlich die Ungleichverteilung ist.

Der Mythos vom reichen Deutschland gehört auf die Müllhalde! Es ist nur der Mythos der Superreichen, des akkumulierten Kapitals.

Doch solange die Bürger sich diese Entwicklung geduldig anschauen und nicht endlich gegen diese korrupte Lobbyregierung aufbegehren, wird sich nichts ändern. Diese Regierung wird weiter Kriegsparteien wie die Ukraine oder Perschmerga mit Geld oder Waffen ausrüsten und lieber die Interessen der NATO oder der Lobbyisten vertreten, als die der eigenen Bürger.

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Lügenpresse – Unwort oder Wahrheit?

„Lügenpresse“ wurde als Unwort des Jahres 2014 gewählt, obwohl es doch erst am Ende des Jahres bei Pegida-Demonstrationen auftauchte. Zur Auswahl stand auch „Putin-Versteher“, welches dagegen das ganze Jahr über präsent war.

Als Begründung meinte die Jury, „Es war bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff und diente auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien“. Dieses Argument ist schon deswegen schwach, weil diese historische Kritik nicht gegen alle „unabhängigen“ Medien gerichtet war, sondern lediglich gegen die politischen Gegner.

Rein akademisch betrachtet ist es auch richtig, dass dieses Wort als Kritik nicht taugt und zu pauschal ist. Die Frage stellt sich aber, ob Kritik auf Demonstrationen nicht verkürzt, plakativ und pauschal sein darf oder gar sein muss. Auf einem Plakat oder Poster hat man nicht den Platz für akademische Grundkurse über die Art und Weise, wie die Medien tendenziös und einseitig berichten. Und das ist ja für den Programmbeirat ein Fakt gewesen.

Ein Fakt ist auch der fünfminütige Fernsehbeitrag des MDR vom 11. Juni 2014, der außer perfekter Propaganda-Lügen über die Erfurter Montagsdemo kaum eine einzige wahre Aussage beinhaltete. Das erkannten auch die Richter am Erfurter Landgericht und verboten dem MDR mit dem Aktenzeichen 8 O 898/14 jegliche weitere „Berichterstattung“ in dieser Form. Die Entscheidung des Erfurter Landgerichts verbietet dem MDR und deren Verantwortlichen explizit und unter Androhung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro, ersatzweise bis zu 6 Monate Ordnungshaft und im Wiederholungsfall bis zu 2 Jahre Ordnungshaft, unwahre Behauptungen zu veröffentlichen und/oder verbreiten zu lassen, wenn diese nicht den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen.

Weiterhin war es ein Fakt, dass genau diese Medien in der Vergangenheit diverse Kriegslügen verbreitet haben, wie die Massenvernichtungswaffenlüge oder die inszenierte Brutkastenlüge zum Angriff des Iraks, bei dem Kanzler Schröder nicht teilnehmen wollte aber Merkel schon damals in den USA ihre Kritik daran äußerte und erklärte, dass es mit ihr einen Einsatz deutscher Soldaten im Irak gegeben hätte. Sie wurde dann ja auch Kanzlerin und unterstützt Kriegsparteien in aller Welt u.a. jetzt die Ukraine mit der Freigabe von 1,8 Milliarden Dollar, die ihr eigenes Volk bekämpfen. In Libyen oder in Syrien war das noch verwerflich, gegen sein eigenes Volk zu kämpfen.

Wir haben bereits aufgezeigt, dass es Mietjournalisten gibt, wie Felix Reichstein, der als Demonstrant getarnt, seinen ehemaligen Kollegen vom NDR Interviews gibt. Was ist das anderes als eine Lügenpresse?

Wir haben auch aufgezeigt, dass im Fall des Iraks 99 Prozent übersehen wird, nämlich die Freiheitskämpfer, die sich gegen die Besatzung wehren, aber auf die 1 Prozent Al-Kaida-Kämpfer, die auch Zivilisten töten, wird ständig fokussiert. Was ist eine Berichterstattung, die 99 Prozent der Wahrheit weg lässt, anderes als eine Lüge?

Wir haben gezeigt, dass die Friedensveranstaltung am 19.12. von den Mainstream-Medien nicht nur diffamiert wurde, sondern ganz offen gelogen wurde. Die Teilnehmerzahlen wurden halbiert und es wurde von Neonazis geschrieben.

Wir haben gelesen, dass bei Demonstrationen der Regierungsparteien von Sprechchören und Beifall geschreiben wird, bei der Berichterstattung über Pegida sind diese Sprechchöre aber nur noch „Johlen“. Wer so mit emotionalen Begriffen seine Berichterstattung färbt, übt offene Propaganda. Propaganda ist sehr nah an der Lüge.

Wir könnten noch ewig weiter aufzählen. Es ist zu offensichtlich für jeden, der mit offenen Augen liest, dass diese Medien einem Auftrag folgen, nicht objektiv und neutral berichten und sich dafür noch feiern. Diese Medien als „Lügenpresse“ zu bezeichnen, ist der beste Weg, deutlich auf die Missstände aufmerksam zu machen. Manchmal muss man bildhaft übertreiben, um anschaulich darzustellen.

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Achtung: Neue Veranstaltungstermine

ACHTUNG: Ab dem 11.01.15 ist die Winter- und Weihnachtssaison auf dem Markt vorbei und wir dürfen wieder auf dem Marktplatz demonstrieren.

Außerdem wurde unsere Termin- und Veranstaltungsseite aktualisiert. Wir haben die kommende Demo in Erfurt (EnDgAmE) hinzugefügt und die geplante Veranstaltung von Blockupy Ende März in Frankfurt eingetragen.

Das Einladungsvideo für die Erfurter Veranstaltung wollen wir Euch auch nicht vorenthalten:

 

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Ist Pegida eine Bürgerbewegung? Wir haben es uns angeschaut.

Die Hallenser Friedensdemonstranten haben sich nach Dresden in die Höhle des Löwen gewagt, um sich selber ein Bild zu machen und die wahren Ursachen anzusprechen. Laut Polizei waren 18 Tausend Menschen anwesend. Anonymous behauptete, es wären 30 Tausend und einige Gegner meinten, die Polizei würde lügen und es waren nicht einmal 10 Tausend. Das bestätigte uns mal wieder in unserer Überzeugung, dass man niemandem glauben darf und sich nur selbst ein Bild machen kann.

endgameWir haben ein Banner gemacht, das nicht die Islamisierung, sondern die Amerikanisierung als das Hauptproblem darstellt. Damit sind nicht die US-Bürger gemeint oder schnulzige Hollywood-Schinken, sondern Totalüberwachung, Drohnenterror, Folter, TTIP und Kriegspropaganda. Wir wurden nicht müde, das mehrfach zu erklären und ernteten von den meisten Demonstranten Verständnis. Viele haben das Banner fotografieren wollen.

Dennoch mussten wir uns zweimal rechtfertigen und sollten das Plakat einrollen. Die Dresdner Demonstranten verteidigten uns sogar gegen die Ordner und die Orga. Und wir gaben nicht auf. Während des Umzuges schafften wir sogar das Unmögliche: Wir fanden Lutz Bachmann unter 18 Tausend Menschen ziemlich am Ende des Demonstrationszuges und suchten das Gespräch. Er gab uns zu verstehen, dass die Friedensmahnwachen zu laut waren und zu vielen Leuten auf die Füße getreten seien. Dann schien er keinen weiteren Dialog zu wünschen, vielleicht hatte er zu viel um die Ohren.

Wir trafen tatsächlich andere Friedensdemonstranten aus Meißen und Dresden. Wir trafen überhaupt sehr viele nette Menschen, 2 Journalistinnen von der Epoch Times, ein Team vom südkoreanischen Fernsehen KBS und einen französischen Journalisten, denen wir alle ein Interview gaben. Wir hatten das Gefühl, dass eine wachsende Diskrepanz zwischen den Teilnehmern und den Veranstaltern entsteht. Es wurden andere Banner verboten und Menschen, in Zusammenarbeit mit der Polizei, von der Veranstaltung ausgeschlossen.

Udo Ulfkotte sprach über Patriotismus, obwohl er doch eigentlich eine Autorität auf dem Gebiet der Medienkritik ist und Medienkritik ein Thema ist, das weniger polarisiert und uns alle betrifft. Jeder wünscht sich doch ehrliche Medien.

Der „Spaziergang“ fühlte sich gespenstisch an, führte über matschige Wiesen, durch dunkle Straßen, kaum Publikum, keine Mainstream-Medien zu sehen und überall schweigsame Demonstranten. Die Stimmung war nicht mit den freundlichen Friedensdemos zu vergleichen und die Redebeiträge auf der globalen Mahnwache in Wien zum Beispiel waren ungleich anspruchsvoller und interessanter.

Wir waren enttäuscht, obwohl wir auch feststellten, dass die Mehrheit der Menschen völlig normale Bürger waren. Aber wegen der Abkopplung der Veranstalter von diesen Menschen, die für eine Themenöffnung bereit schienen, sind wir der Meinung, dass es sich hier nicht um eine echte Bürgerbewegung handelt und dass viele aufgebrachten Bürger nach einer Mitmachbewegung suchen, nach der Möglichkeit, sich einzubringen, etwas zu verändern.

Wir geben diese Menschen nicht auf!

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Warum werden die Montagsmahnwachen so angefeindet?

Eine interessante Analyse des kritischen aber auch amüsanten „Opablogs“ über die neue und alte Friedensbewegung und andere Friedensbefürworter wie die 60 Prominenten, die genau wie wir von den Nato-Verstehermedien diffamiert und bekämpft werden:

Avatar von kranich05opablog

Weil sie so unglaublich viel richtig machen.

Danke den Montagsmahnwachen!

Die Mahnwachen bringen nicht nur unverrückbar, öffentlich und laut ihren Friedenswunsch zum Ausdruck, sie verstehen zudem Frieden in ganz umfassenden Sinne.

Und das in einer Zeit, in der den Herrschenden die Kriegsvorbereitung und zu diesem Zweck die allseitige Militarisierung der Gesellschaft nicht schnell genug geht, nicht umfassend genug sein kann.

Diejenigen, die gegenwärtig Herrschaft ausüben, reiten zu Faschismus und Krieg. (Der Appell der 60, unter ihnen etliche ehemals an Herrschaft aktiv Beteiligte zeigt, wie entsetzt diese Leute sind.) Die Montagsmahnwachen stellten sich seit März 2014 am Lautesten und Sichtbarsten quer, und ihr Alarmruf wurde gehört. Darum werden sie gehasst bis auf den Tod.

Raffiniert, über mehrere Winkelzüge, wird der HOGESA/PEGIDA-Rassismus nach oben gehievt. Der ist eine Mehrzweckwaffe. Ein Hauptzweck: Die sich allmählich entwickelnde Friedensvolksbewegung – ihr Name ist „Friedenswinter 2014/2015“ – zu verhindern.

Man vergleiche, wie PEGIDA medial…

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Fremdenhass, Heuchelei und die Ursachen

In Dresden gingen mittlerweile 20 Tausend Bürger auf die Straße, die Angst haben vor Überfremdung, vor dem Verlust eigener Identität und Kultur. Die Medien reagierten mit Stimmungsmache und nutzten dafür unter anderem als Demonstranten getarnte Mitarbeiter, wie ein RTL-Journalist mittlerweile zugab.

Diese Angst vor den Zuwanderern empfinden andere als überzogen, fremdenfeindlich und unangebracht. Man findet also im Gegenzug auch Gegendemonstrationen und viele schöne Texte, welche die Vielfalt der Kulturen beschreiben und die vielen Dinge, die man voneinander lernen kann.

Die Medien verbreiteten nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung überall, dass Zuwanderer mehr Steuern zahlen, als sie an Sozialleistungen kosten und damit ein finanzieller Gewinn für Deutschland wären. Die Politik sah sich bestätigt. Doch Prof. Sinn zeigt auf, dass andere gemeinschaftliche Kosten, wie die Abgaben zum Ausbau der Infrastruktur oder der Anteil an den Verteidigungsausgaben in der Rechnung fehlten und sämtliche Staatsausgaben diesen Steuereinnahmen entgegen gestellt werden müssten. Nach seiner Rechnung kosten die Zuwanderer sogar 80-mal mehr als ein Inländer und sind genau wie ein durchschnittlicher Deutscher ein Verlustgeschäft. Der Staat macht am Ende Schulden.

pegida

In diesem Medienkrieg ist es nicht verwunderlich, dass sich Bürger polarisieren lassen und einerseits gegen unkontrollierte Einwanderung, andererseits für mehr Nächstenliebe auf die Straßen gehen.

medien-islamWenn wir aber die Ursachen betrachten, entdecken wir viel Heuchelei. Wo waren all diese Demonstranten und Autoren als die Hochglanzmagazine (schon seit Jahrzehnten) gegen den Islam schrieben und damit die Wurzel für diesen Hass legten? Wo waren diese Menschenfreunde, als der Krieg gegen den Terror (eigentlich gegen den Islam) startete? Wo waren so schöne Texte über Toleranz und Verständnis, als in jeder einzelnen Satireshow Witze über „Ossis“ gemacht wurden?

Dieser Fremdenhass ist von unserer Regierung, den skandalträchtigen Medien und von den USA schon lange geschürt wurden und wir haben alle zugesehen. Jetzt bricht er an einer Stelle heraus, bei den Menschen, die sich haben instrumentalisieren lassen und der Reflex ist, dieses Symptom zu bekämpfen, den Pickel ausdrücken zu wollen, aber nicht die Ursache für die Krankheit zu suchen.

Der Ansatz der Friedensbewegung in 2014 war immer, die Ursachen aufzuzeigen! Das halten wir für das intelligenteste Vorgehen. Wir wollen das ganze Bild erfassen und können so etwas in Zukunft nur verhindern, wenn wir das Übel an der Wurzel ausrotten, wenn Rüstungshersteller die Folgekosten tragen, wenn sie die Witwenrenten und den Wiederaufbau bezahlen, wenn wir eine Abgabe für den billigen Kakao oder die fast gestohlenen Rohstoffe bezahlen, um die Armutsflüchtlinge damit und nicht mit Steuergeldern versorgen. Der Schuldige soll endlich die Strafe zahlen und nicht der Bürger, der dann zu Recht irgendwann verbittert auf die Straße geht und diese Zusammenhänge leider nicht immer bis ins Detail versteht.

Bürger dürfen sich nie wieder gegenseitig bekämpfen. Sie müssen aufgeklärt werden. Sonst haben die Lobbyisten, die daran verdienen, mal wieder gewonnen.

 

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Saudi Arabien fordert Einhaltung der Menschrechte in Deutschland

Saudi Arabien lobt die Neujahrsrede der Kanzlerin (trotz oder wegen der darin enthaltenen Unwahrheiten) und fordert die Einhaltung der Menschenrechte in Deutschland.

Saudi Arabien ist übrigens das Land, das die meisten Menschen auf der Welt enthauptet und dem wir Waffen liefern. Es gibt Hinweise darauf, dass sie diverse Terroristen im Nahen Osten unterstützen.

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